Der Bund der Pfadfinderinnen & Pfadfinder
Die Altersstufen im BdP
Bundesaktionen des BdP
Kohten und Jurten - die Zelte der Pfadfinder
Baden-Powell - Die "Erfinder der Pfadfinder"

Wölflinge, Pfadfinder, Ranger/Rover

Die Gruppenarbeit im BdP gliedert sich in drei Altersstufen:

Die Wölflinge sind die 7 bis 11 jährigen Jungen und Mädchen. Sie tragen ein gelbes Halstuch und den Wolfskopf auf ihrem Hemd. Eine Gruppe besteht aus ca. 20 Wölflingen und wird Meute genannt. Innerhalb der Meute bilden 7 bis 8 Wölflinge ein Rudel. Das Programm umfasst alle Arten von Spielen und Basteleien, sowie Ausflüge und Lager und basiert auf dem "Dschungelbuch" von Rudyard Kipling. Auch die Wölflinge haben ihr eigenes Versprechen: "Ich will ein guter Freund sein und unsere Regeln achten". Die beiden Regeln lauten: "Ein Wölfling nimmt Rücksicht auf andere" und "Ein Wölfling hilft wo er kann".

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind die 11 bis 16 Jährigen. Sie lassen sich noch einmal unterteilen in Jungpfadfinder bis 13 und Pfadfinder bis 16 Jahre. Die Pfadfinder tragen ein blau-gelbes Halstuch und die Klilie (Kleeblatt + Lilie) auf ihrem Hemd. Ihre Gruppenarbeit findet entweder statt in einer Großgruppe von ca. 20 Pfadfindern, Gilde genannt, die aus mehreren Kleingruppen ( 5 - 8 Pfadf.), den Sippen, gebildet wird, oder nur in einer Sippe. Die Gilde wird von 2 oder 3 Gildenführern geleitet, die einzelne Sippe von 1 oder 2 älteren Sippenführern. Wichtige Methoden in der Pfadfinderstufe sind regelmäßige, wöchentliche Gruppenstunden, Fahrt, Lager und das Leben in und mit der Natur. Gruppenaktivitäten im musischen, sportlichen, technischen und sozialen Bereich lassen der Kreativität freien Lauf. Gerade in der Sippe ist es wichtig, daß sich jedes Mitglied für die Gruppe einsetzt, um so ein Zusammenleben zu ermöglichen. Die Regeln geben den Rahmen ab für ein friedliches Miteinander.

Die über 16 Jährigen im Stamm bezeichnen wir mit der aus dem Englischen übernommenen Bezeichnung Ranger und Rover. Sie organisieren sich in Ranger/Rover-Runden. Mehrere Runden bilden einen R/R Kreis. Die Ranger/Rover gestalten ihr Programm selbst, d.h. ohne Gruppenleiter. Die Themen kommen aus den sozialen, politischen, aber auch technischen und gestalterischen Bereichen. Oft werden auch Langzeitprojekte durchgeführt. Die Fahrt ist auch bei den Ranger/Rovern ein zentrales Element ihrer Arbeit.

© by Stamm Radwersdorp, 2006

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