Der Bund der Pfadfinderinnen & Pfadfinder
Die Altersstufen im BdP
Bundesaktionen des BdP
Kohten und Jurten - die Zelte der Pfadfinder
Baden-Powell - Die "Erfinder der Pfadfinder"

Kohten und Jurten - Die Zelte der Pfadfinder

Auf einer Wiese am Rande des Waldes erkennt man ein schwarzes, gedrungenes Zelt, das an zwei gekreuzten Stangen hochgezogen ist. Eingebunden in die Natur hebt es sich kaum von den Bäumen im Hintergrund ab. Warmes Licht dringt aus einer schmalen Öffnung an einer der vier Ecken des Zeltes und Rauch entweicht oben aus einer Öffnung. Es ist eine Kohte, das Kennzeichen der Pfadfinder. Die Kohte ist den sogenannten "Lappen-Kottas" der Renntiernomaden nachempfunden und hat sich in Deutschland gegenüber anderen moderneren Zeltarten durchgesetzt. Sie gehört zur naturverbundenen und auf Einfachheit bedachten Lebensauffassung der Pfadfinder. Die Kohte besteht aus vier Zeltbahnen, die sich leicht zusammenknüpfen lassen und einzeln gut im Rucksack verstaut werden können.

 

Eine Jurte

Die Jurte ist das große Versammlungszelt der Pfadfinder, abgeschaut von den Mongolenstämmen Asiens. Sie besteht aus sechs Kohtenplanen als Dach und sechs rechteckigen Zeltbahnen für die Seiten. Hierin verbringen die Pfadfinder auf Lagern ihre "Jurtenabende" mit Singen und Spielen; in der Mitte brennt ein Feuer.

 

 Singeabend in der Jurte

© by Stamm Radwersdorp, 2006

nach oben