Sommerlager auf dem Koppelsberg bei Plön vom 5. Juli bis 11. Juli 2002

Hier gibt es Fotos vom Sommerlager!

Es ist Freitag, der 5. Juli '02. Die Ferien haben angefangen und das Sommerlager steht kurz bevor. Es ist 11:30 Uhr und jede Menge kleiner Wölfis tummeln sich auf dem Raisdorfer Bahnhof. Der Zug braust in den Bahnhof. Wir steigen ein und lassen Eltern und Zivilisation für eine Woche hinter uns zurück.
Wir fahren bis Plön und steigen dort aus, während der Zug weiterfährt. Erst mal werden einige Rucksäcke neu gepackt. Dann geht es los. Wir wandern am Plöner See entlang und machen einige Verschnaufpausen. Aber wir haben Zeit. Wir lassen den Wald und einen Parkplatz hinter uns und laufen an einer viel befahrenen Straße entlang. Am Rand liegt ein toter Marder. Völlig fertig kommen wir an.
Wir fragen nach dem Weg, und der Mann zeigt uns den Lagerplatz. Aber dort ist nichts. Kein Arne, keine Zelte. Der Mann und Uta fahren auf dem Gelände herum und suchen Arne. Wir ruhen uns unterdessen aus. Als Uta zurück kommt, ist Arne gefunden, aber leider auf dem falschen Zeltplatz. Arne hatte schon aufgebaut und Tee gemacht. Jetzt wurde alles in Arnes Auto gestopft. Der Rest wurde getragen.
Leider muss Arne nochmal los. Wir hatten anstatt des Alexes das Agadir mitgenommen. Während Arne das Alex holt, bauen wir die Jurte auf. Als Arne wiederkommt, bauen wir den Rest auf. Am Abend werden die Wölfis in die Geschichte eingeführt.

In den nächsten Tagen bauten wir eine kleine Emma aus Holz und Pflanzen. Am Sonntag fuhren zwei Kinder nach Hause.
Wir machten auch einen Robinsontag, wo Aufgaben und Fragen zu Plön gestellt wurden. Wir besuchten auch Christliche Pfadfinder, die auf Schloss Ascheberg gastierten. Wir spielten mit ihnen Fußball und sangen auch. Sie kannten auch ein paar Lieder von uns, z.B. Raubritter. Aufgrund der Unwetterwarnung schliefen die anderen Pfadis im Schloss. Wir verabschiedeten uns. Als wir gerade angekommen waren, fing es an zu regnen und zu gewittern. Wir saßen in der Jurte und sangen.
Am nächsten Morgen war das Gewitter weg. Die Sonne schien, und wir badeten. Am Abend regnete es schon wieder und es gewitterte schon wieder.
Um 4 Uhr morgens wurden wir wach, weil die Jurtenplanen über uns lagen. Schnell wurde der Schaden behoben. Am Vormittag kamen die anderen Pfadis vorbei und wir machten eine Wasserschlacht. Am Abend tranken wir Tschai und sangen.
Und am Morgen bauten wir ab. Wir stiegen in den Zug in Plön und fuhren nach Raisdorf, wo die Eltern uns schon sehnsüchtig erwarteten.

Gut Jagd und Gut Pfad,

Lisa

Hier gibt es Fotos vom Sommerlager!
© by Stamm Radwersdorp, 2002+2003

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