Sommerfahrt in der Mecklenburgischen Seenplatte, 07.-19.Juli 2003
"Sofa nach Mäc Pomm"

Hier gibt es Fotos von der Sommerfahrt!

Wir trafen uns mit leichter Verspätung in Raisdorf am Bahnhof und fuhren in die Stadt Waren (Müritz). Dort gingen wir zunächst einkaufen bevor es richtig los ging und wir loszogen. Außerhalb der Stadt suchten wir uns einen Platz zum Übernachten. In den nächsten Tagen hatten wir es uns nachts in Kröten gemütlich gemacht, um uns von der anstrengenden Wanderung zu herholen. Beim Laufen stressten uns nicht nur die Mücken sondern auch der Bollerwagen. In den Pausen machten wir es uns an den zahlreichen Seen gemütlich und kochten uns was leckeres auf dem Trangia Kocher. Nach nur vier Tagen erreichten wir endlich unsere Kanus in Kratzeburg.

Erwartungsvoll inspizierten wir unsere Boote und packten alle Sachen wasserdicht ein. Wir konnten es kaum erwarten in See zu stechen, was wir sofort taten. Die größte Tagesetappe von den acht Tagen Kanufahren schafften wir prompt am ersten Tag, danach war das Wetter zu heiß und wir hatten Muskelkater.

Am zweiten Tag mit den Kanus kamen wir zu einem Fünf-Sterne-Campingplatz, der der schlechteste von allen Plätzen war. Der beste von den Campingplätzen auf denen wir übernachteten (weil wir im Müritz-Nationalpark nicht wild campen durften) war der bei der Oma ;-) Dafür, dass wir der Oma ein paar Bänke gebaut haben, hat sie uns vier mal bekocht, uns Getränke und Eis spendiert und uns die Wäsche gewaschen. Bei ihr sind wir dann auch zwei Nächte geblieben. Dort unterhielten wir uns mit unseren Nachbarn und mit zwei jungen Leuten die wir am Anfang der Tour kennen gelernt hatten. Sehr nette Leute!

Im Prinzip haben wir jeden Morgen lange ausgeschlafen, haben unsere Sachen zusammengepackt, sind dann mit dem Kanu los und haben abends einen Campingplatz gesucht. Zwischendurch kühlten wir uns im Wasser oder bei lustigen Seeschlachten ab. Was nicht zu vergessen ist, wir haben uns viele amüsante Geschichten erzählt und nette Unterhaltungen geführt. Die Gitarre war nie zu tief verstaut, sodass wir zu jeder Gelegenheit Lieder gespielt haben, wodurch wir viele nette Bekanntschaften mit den Mäc-Pomm-Ureinwohnern machten, zum Beispiel abends am Lagerfeuer. Nicht selten segelten wir über einen der sehr vielen Seen und ließen uns einmal von einer Familie mit ihrem Boot acht Kilometer weit ziehen. Am Ende der Kanutour haben wir uns dann vom Kanuverleiher wieder abholen lassen und mit dem Bewusstsein ein tolles Abenteuer erlebt zu haben fuhren wir wieder nach Hause.

Tigger & Lumpi

Hier gibt es Fotos von der Sommerfahrt!
© by Stamm Radwersdorp, 2002+2003

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