KfS 31.03. bis 07.04.2007 in Krummhennersdorf (Halsbrücke) bei Freiberg / Sachsen

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Am 31.3.2007 trafen sich morgens am Hamburger Hauptbahnhof alle Teilnehmer und Teamer, um einen tollen Kurs zu beginnen. Es ging nach Sachsen ins Elbsandsteingebirge. Die 12-stündige Zugfahrt war weniger interessant und ziemlich anstrengend. Nach der Ankunft in Krummenhennersdorf wurden wir mit Haus und Regeln vertraut gemacht.

Am zweiten Tag ging’s erst richtig los. Wir lernten Dinge über die Fartenplanung. Als erstes wichtige Sachen wie Route planen, dann unwichtigere, wie Essen und zum Schluss Kosten. Über das Verhalten auf Fahrt lernten wir, dass es am wichtigsten ist, sein Halstuch und seine Tracht zu tragen, damit man für die guten Taten auch erkannt wird. Und über die Erste-Hilfe lernten wir die stabile Seitenlage, was gegen Sonnenstich und Heimweh hilft, was in den Arzneikoffer gehört und vieles weiteres.

Am folgenden Tage lernten wir Wichtiges über das Feuer: welche Feuerarten und Holzsorten wofür gut sind und was man zum Feuer machen benutzt. Außerdem wie man Unfälle vermeidet. Wir planten eine Fahrt mit dem, was wir vorher gelernt hatten. Zum Schluss des Tages lernten wir unter dem Programmpunkt Finanzen und Recht, wie teuer eine Fahrt sein sollte, was man alles berechnen muss und wofür ein Sippenführer verantwortlich gemacht werden kann.

Am 3. und 4. Tag gingen wir selber auf Fahrt. Wir fuhren mit guter Stimmung mit dem Bus nach Freiberg, wo wir mit einen Zug über Leipzig nach Wehlen fuhren. Wehlen war von hier aus gesehen nur ein kleines Kaff, aber später stellten wir fest, dass es tatsächlich noch kleiner war. Wir nahmen einen kleinen Umweg über die Berge, den wir eigentlich noch verkürzen konnten. Als Schleswig-Holsteiner waren wir einen solchen Berg-Trip nicht gewöhnt und so brauchten wir eine unglaubliche Zeit von 45 Minuten für 500 Meter. In einem Kaff, dessen Name mir nicht einfällt, legten wir uns auf die erstbeste Bank und ruhten uns eine ungeheuerlich lange Zeit aus und aßen Brötchen von der Dorfbäckerei. Die letzte Strecke zu unserem Tagesziel war nicht schwer, doch auf den letzen Metern zu unserem Ziel machten wir eine Pause und als wir auf unseren Rucksäcken saßen und überlegten, wo wir übernachten sollten, kam eine andere Sippe von hinten und erschreckte uns, worüber wir nach dem ersten Schrecken lachten. Die Sippe erzählte uns von einer Höhle in der Nähe. Diese erreichten wir nach einer halben Stunde. Vor der Höhle lag vorgehacktes Holz. Am Abend schafften wir es trotz extremen Einsatz und wundervollen Teamwork nicht ein Feuer zu entfachen. Also aßen wir trockenes Brot.

Am zweiten Tag war nichts geplant, also machten wir ein Fußmarsch nach Königsberg wo wir uns die Stadt anschauten. Am Abend hatten wir bessere Karten mit dem Holz und konnten ein geniales Pagodenfeuer entfachen und ein paar Toastbrote rösten. Am 5. Tag ging es zurück, wobei wir wegen lausiger Buslinien zu spät kamen, weswegen die Teamer sauer waren. Nun wurde die Fahrt reflektiert. Danach lernten wir, was ein Projekt ist, wie man es plant und wie man reflektieren kann. Kurze Zeit danach, als wir auf den Duschplan schauten, merkten wir, dass ab jetzt 24 Stunden die Jungen mit Duschen dran waren, was bei den Mädchen Protestschreie auslöste, die den ganzen Tag lang mehr oder weniger stark anhielten. Als nächster Punkt gab es einen weißen Fleck im Plan, an dem Open Space (kleine Rederunden) gemacht wurde. Am späten Nachmittag wurde ein Abschlussfest für die Teamer von uns KFSlern geplant. Am frühen Abend fing es mit kleineren Spielen an, ging über ins Essen und endete nach einer Sternenpolka und weiteren Spielen, was Teilnehmern wie Teamer gefiel.
Am letzten Tag war um 6:30 Wecken. Danach bauten wir noch halb schlafend die Kohten ab und danach durften die schnellen Abbauer frühstücken. Gut dass es auf einer 12 Stündigen Zugfahrt genug Zeit zum Schlafen gibt.

Knust

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© by Stamm Radwersdorp, 2006 nach oben