Bundeslager Seitenweit in Buhlenberg 29.07.-08.08.2009

Am Anfang unserer Reise trafen wir uns um 5 Uhr morgens in Kiel und fuhren von dort aus nach Hamburg und von da aus mit dem Pfadfindersonderzug nach Neubrücke, wo uns Busse zum Lagerplatz brachten. Dann kamen wir müde, aber gespannt an und bauten unsere Zelte auf.

Am nächsten Morgen hieß es erstmal ausschlafen und nach allmorgentlichem Frühstück hatten wir noch viel Zeit bis zur Eröffnung, die wir uns mit vielen Spielen und Erkunden des Lagerplatzes vertrieben. Die Lagereröffnung begann mit viel Musik und einer Vorstellung der einzelnen Unterlager durch Personen, die zu den einzelnen Unterlagerbüchern gehörten. Da wir im Unterlager „Guinnessbuch der Rekorde“ waren, waren unsere Personen Mister Guiness und ein riesiger Pokal namens Rekordie. Mit der darauf folgenden Unterlagereröffnung war dann auch das Programm des ersten Tages zuende.

Der nächste Tag war Stammestag und da gutes Wetter war ging unser Stamm ins Freibad, wo wir viel Spaß hatten und mal endlich duschen konnten.

Am nächsten Morgen war um 9 Uhr Prolog, bei dem uns das allgemeine Unterlagerprogramm vorgestellt wurde. Wir sollten Rekorde aufstellen, wozu es dann wieder Gesang, Spiel und Spaß gab. An diesem Tag zum Thema „am schnellsten“. Danach hatten wir unsere erste AG, dort haben wir einfach Volleyball gespielt. Eine, wie ich finde, sehr langweilige AG. Am Nachmittag trafen wir denn unsere Partnersippe aus Bayern, die sich dazu bereit erklärt hatte, das Filmteam für dieses BuLa zu bilden. Dieses Mal hatten sie eine Gruppenstunde vorbereitet und beim nächsten Mal waren wir dran. Doch am Abend war wieder Spaß angesagt. Es gab in einer Pinte einen Poetry Slam, von dem ich mir eigentlich mehr erhofft hatte.

In den nächsten beiden Tagen hatten wir die gleichen Programmpunkte wie am Vortag. Es begann mit einem Prolog zum Thema „am größten“, wozu wir dann wieder Rekorde aufstellen sollten. Danach eine AG, in der wir als Agenten ein Testament ergattern sollten. Wir mussten Rätsel lösen und verschiedene Spiele gewinnen. Am Nachmittag hatten wir unser erstes Großgruppenprogramm. Es hieß „Running for records“. Dort haben wir versucht, eine riesige Menschenkette zu bilden, was wir dann auch geschafft haben. Am nächsten Tag gab es einen Prolog zum Thema „am meisten“ und wir hatten dann eine AG in der wir mit Schreibmaschinen eine eigene Zeitung geschrieben und vervielfältigt haben. Das Großgruppenprogramm an diesem Tag war ein Geländespiel mit dem Namen „Drogenskandal“.

An den nächsten beiden Tagen hatten wir eine aufregende Fahrt, d. h. einen selbstgeplanten Ausflug über eine bestimmte Route, nach Oberhambach an einen Badesee der 8 km weit weg war. Nach unserer Wanderung schlugen wir unsere Zelte auf und gingen erstmal ins 5 km weg entfernte Schwollen einkaufen. Auf dem Hinweg gingen wir durch einen „Zauberwald“ und kamen auch noch an einem 21 m hohem Aussichtsturm vorbei, den wir sofort besichtigten. Am Abend war dann leider Schluss mit lustig. Ich hatte mir mit dem Beil gegen den Knöchel gehauen und wurde vom Fahrtenteam abgeholt. Was des Weiteren passiert, ist kann ich nicht berichten. Fragt doch mal Knust.

Am nächsten Tag trafen wir wieder unsere Partnersippe aus Bayern und hatten wieder viel Spaß beim Geländespiel A-Kaputt. Am Nachmittag ging unser Stamm wieder ins Freibad und ein weiteres Mal durfte jemand von uns die Sanitäter besuchen. Es war Dustin, der mit einem Sonnenstich in die Jurte geschickt wurde. Am Abend war Essen mit dem ganzen LV SH/HH angesagt. Es gab viele leckere Gerichte und mal wieder viel Gesang und Spiele. Doch wir hatten diesen Tag noch viel vor. Wir liehen uns eine zweite Jurte, bauten sie an unsere andere Jurte und machten eine große Singerunde, während Nils und Christian auf einem Berg Feuerwache hatten, um R/R zu werden.

Am letzten Tag fiel aufgrund großer Hitze Programm aus, weswegen wir uns entschlossen, dem Freibad noch einen letzten Besuch abzustatten. Es war ein vergnüglicher Tag und als wir dachten, er gehe zu Ende, kam unsere Taufe. Dustin bekam den Namen Flobi, Christian heißt jetzt Grobi, Kjell Melman und ich /Erik Pumba.

Nach einen gehetztem Abbau und einer sehr langen Rückreise sind wir wieder zu Hause gefahren.

Gut Pfad Pumba

© by Stamm Radwersdorp, 2009 nach oben