Seit wann gibt es eigentlich ...
Stammesführungen des Stammes Radwersdorp
Stammesname und Stammeszeichen
Stammesheime

Stammesheime

Bevor wir 1986 unser Heim im Schwentinepark beziehen konnten, gab es einige andere Unterkünfte, in denen wir unsere Gruppenstunden, Stammesräte und viele andere Treffen abhielten.

Angefangen hat alles im Keller der Familie Schik. So fanden die Gruppenstunden vom 12. November 1973 bis April 1974 im Haus Am Hang 5 statt, bevor wir dann bis September 1975 im Jugendheim in der Grundschule Raisdorf einen Raum benutzen konnten.

Vom September 1975 bis Juni 1978 wurden uns zwei Räume im Verwaltungsgebäude der ehemaligen Rugenberger Mühle in der Kieler Straße zur Verfügung gestellt. Dieses Haus wurde von mehreren Jugendverbänden im Ort genutzt, mußte aber bald verkauft werden und wurde zu Wohnzwecken umgebaut.

Da ein neues Jugendheim zwar in der Planung war, aber es noch einige Zeit dauerte, bis es fertiggestellt war, nutzten wir vom Juli 1978 bis Oktober 1979 einen Raum der Kirchengemeinde im St. Martinsweg.

Vom November 1978 bis zum Mai 1986 war dann das nun fertiggestellte Haus der Jugend in der Bahnhofstraße unser Anlaufpunkt. Hier hatten wir auch zum ersten Mal einen eigenen Materialraum, der für unser immer mehr werdendes Fahrten- und Lagermaterial dringend notwendig geworden war.

Eine optimale Lösung war diese Unterkunft für uns aber nicht, da wir die Räume kaum nach unseren Bedürfnissen und Ansichten gestalten durften; der Wunsch nach einem eigenen Heim wurde immer größer. Auf Initiative der Ranger und Rover im Stamm hatte sich inzwischen der Förderverein gegründet, der sich zum ersten Ziel gesetzt hatte, eigene Räumlichkeiten für uns zu beschaffen. Nach längeren Verhandlungen mit der Gemeinde, nach mehreren Möglichkeiten wurde uns schließlich unser Heim - das ehemalige Büro der Bauleitung beim Umbau der B 76/202 - von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und im Frühjahr 1986 im Schwentinepark aufgestellt. Beim Einzug im Mai 1986 fiel allen ein großer Stein vom Herzen: ein eigenes Heim war endlich da.

Zusammen mit der DLRG und der Reitgemeinschaft St. Hubertus teilen wir uns die Räume im Heim und können sie nach unseren Bedürfnissen und Wünschen gestalten. Durch die Möglichkeit, unsere Räume jederzeit zu nutzen und eine ständige Unterkunft zu haben, wird unser Heim nicht nur für Gruppenstunden und Stammesräte genutzt, sondern auch für Planungstreffen auf Landesebene, Ausbildungskurse und andere Treffen. Für uns ist das Haus im Schwentinepark ein richtiges Heim geworden.

Natürlich haben wir in den vergangenen sieben Jahren auch mehrfach Hand angelegt am Heim und unsere beiden Gruppenräume sowie den Materialraum umgestaltet, viele Ideen und Pläne stecken auch noch in unseren Köpfen. Finanziert wurde dies hauptsächlich durch Spenden des Fördervereins, aber auch durch die Gemeinde und die Offene Jugend. Die meisten Bäume und Sträucher am Heim sind Spenden, die unsere Mitglieder gepflanzt haben.

Nur zweimal, vom November 1989 bis April 1990 und von Mai bis Juni 1992, mussten wir aus unseren Räumen heraus, da die Gemeinde aufgrund von Wohnraummangel Übersiedler bzw. Asylbewerber in unseren Räumlichkeiten unterbringen mußte. Für diese Zeit kamen wir dankenswerter Weise im Haus der Kirche im Fernsichtweg unter. Geschockt wurden wir im Sommer 1992, als bei vermutlich vier Einbrüchen in unserem Heim Gegenstände im Wert von über 2.000,-- DM entwendet wurden.

Hoffentlich wird uns unser Heim noch lange erhalten bleiben, denn es ist uns inzwischen sehr ans Herz gewachsen, so dass wir uns nicht mehr davon trennen möchten.

© by Stamm Radwersdorp, 2006

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